Diese unglaubliche „speedyhair-Intertratsch“-Geschichte wurde mit Ralph Weiß aufgezeichnet. Mindestens seit dem ersten Lernmodul „Mein eigenes Brot # 01 — kinderleicht“ hört er mir geduldig beim Haare schneiden zu. Er kann dabei ja auch nicht weglaufen. Nun mutierte er selbst zu einem professionellen Pankuka-Experten, mitten in Frankfurt und an einem fast geheimen Ort — dem Ort der Schmackhaftigkeiten. Lies doch selbst.

 

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speedyhair-Intertratsch mit
Ralph Weiß

 

Hallo Ralph, danke für dein Interesse an meinen Projekten. Ich freue mich sehr darüber. Du bist ein echter Frankfurter Bub und auch HOF FRISÖR-Kunde. Kannste mal etwas über dich erzählen? Wer bist du, was machst du so und warum bist du hier und interessierst dich auch noch so ganz dolle für mein Zeugs? „Durch die Empfehlung einer Kollegin bin ich zu euch gekommen.“ Zu viel Informationen. Aber mal der Reihe nach. Warst du schon einmal selbstständig? „Selbstständig im wirtschaftlichen Sinne natürlich nicht.“ Das meine ich, du hast also schon einmal den Müll runter gebracht und somit im Haushalt mitgeholfen. „Ja, ich habe auch schon öfters leere Bierflaschen selbst wieder weggebracht.“ Sag bloß! Persönlichkeitsentwicklung ist überall möglich. „Bisher war ich Angestellter. Dadurch, dass meine Frau schon lange selbstständig ist, ist mir auch diese Denke und das Drumherum nicht fremd.“ Über deine Geschäftseröffnung hatten ja schon die Presse, die Fernsehsender und auch ich berichtet: „Pfannkuchen statt Pfandbriefe: ‚Ein Banker wird Crépier‘“ … Deine Website macht schon einmal Appetit. „Ist das hier ein Frisör?“ Ich fange an. Hast du noch einen Wunsch? Nicht zu kurz?„So, wie das letzte Mal. Das war perfekt.“ Gibt es ein Schlüsselerlebnis? „Auf unserer Motorrad-Reise durchs Baltikum vor drei Jahren, war meine Frau sehr, auffällig und besonders glücklich. — „Oh, ist das lecker! Warum gibt es das in Frankfurt nicht?“ — Dieser Glücks-Zustand sollte möglichst auch in Frankfurt reproduzierbar sein. Und weil es hier wirklich keine Pankukas gab, beschäftigte ich mich seitdem damit, daraus ein Geschäft zu machen.“ Nun bist du ein toller Gastgeber geworden. Schon von draußen kann man erkennen, dass man das so nicht kennt. Also nicht vor einer x-sten Filiale mit den üblichen Begleiterscheinungen steht. Das muss was neues und anderes sein. Als Banker ist man doch eher maulfaul, strategisch gesehen. Verschwiegenheit gehört zu diesem Geschäft. Mir bist du aber als redegewandter Gastgeber, als begabter Fernsehgeschichtenerzähler und feinfühliger Mitarbeiterführer aufgefallen. Du hast dich also, die letzten Jahre in einer Bank versteckt. „Was mich auch wirklich stolz macht ist, dass wir schon jetzt viele nette Letten, Russen und baltique-interessierte Gäste hatten. Das finde ich richtig toll.“ Ja, gib es zu. Du darfst es jetzt, ohne um Erlaubnis zu fragen oder Meetings abzuhalten, einfach machen. „Ja, das macht mich stolz.“ Geht doch. Das hast du ganz alleine gemacht. Hast du dir verdient und erarbeitet. Dieses gute Gefühl benötigst du später dringend, wenn es alltäglich wird, also Rechnungen zu bezahlen sind und der andere Bürokram weitere unerwartete Fragen aufwirft und so. „Du hast den Scheitel auf die falsche Seite gemacht.“ Macht nichts. Der Schnitt ist symmetrisch. Du kannst mit den Fingern schnell in jede Richtung umstylen. Besser? „Ja.“ Das ist alles voll spannend. Sag doch auch mal was zu deinem baltique.de-Baby. Was möchtest du der Welt da draußen, dazu noch zusätzlich mitteilen? Welche Geheimnisse vom Ort der Schmackhaftigkeiten kenne ich noch nicht?„Ich denke, dass unser Produkt einzigartig ist. Das Frankfurter Publikum ist neuen Dingen sowieso sehr aufgeschlossen, schon deshalb, weil die meisten aus allen Himmelsrichtungen hergekommen sind. Unser Essen soll zufrieden machen. Neumodisch „soul food“. Futtern wie bei Großmuttern/Babuschka.“ Da kommt sofort die Erinnerung an eine Einladung zum Milchreis-Essen bei mir hoch. Ich war etwa 10 Jahre. Karolas Mutter hatte saftigen Milchreis gemacht. Obendrauf viel Zucker und Zimt. Und, die noch heiße und schön braun gebrutzelte Butter machte nicht nur glücklich, sondern gleich noch verliebt. Ich denke mal, dass jedem ein ähnliches „Erlebnis“ sofort einfällt, wenn von deinen Pankukas abgebissen wird. — Gratulation! „Mit unserem qualitativ hochwertigen und frisch zubereiteten Essen aus einfachen Zutaten, die bekannt sind und deren Herkunft nachvollziehbar ist. Den zum Teil in Vergessenheit geratenen Zutaten, wie Buchweizen und Beerenobst und weiteren ungewöhnlichen leckeren Zutaten-Kombinationen, möchten wir eine Chance geben, als glücklich-machende Inhaltsstoffe zu wirken.“

Okay. Das lasse ich jetzt mal un-kommentiert im webspace stehen. Das passt perfekt als speedyhair-Intertratsch-Abschluss. Nur noch dieser Hinweis: Ich werde dich meinen Kunden weiterhin deutlich empfehlen. Jene, die bisher bei dir waren, sind begeistert. Viele davon haben dich im Fernsehen gesehen und nur vergessen, „wo das war“ … Ich selbst war 10 Jahre in einer Hinterhofgarage auch über jeden einzelnen Kunden dankbar. Daran hat sich seit nun 15 Jahren an der Litfaßsäule nichts geändert.

 

„Es macht mir persönlich viel Spaß, die neuen/frischen/jungen Pankuka-Experten aus Frankfurt zu empfehlen. Das geht sogar so weit, dass ich in meinem letzten eBook aus der volksbrot2013.de-Edition ‚Mein eigenes Brot # 07 — prokaramell‘, auch mindestens einen Pankuka nach baltique.de-Art vorstellen werde.“

 

Ralph, ich danke dir sehr für diesen kulinarischen speedyhair-Intertratsch. Dazu gehören mindestens zwei Leute, die das so gebacken bekommen. Ach so, für deinen Mut, deinen Tatendrang und deine Schönheit auch. Vielleicht möchtest du — mit einem eigenen Gast-Beitrag hier bei allyoucanstyle.de — etwas von deinen eigenen Projekten berichten? Das wäre eine Bereicherung. Denk’ mal drüber nach. Noch ’ne Stulle? Und Kaffee? „Dankeschön, aber ich muss jetzt schnell zum ‚Ort der Schmackhaftigkeiten‘.“ Dann eben ein anderes Mal.

 

 

khs600
 

Dieser speedyhair-Intertratsch wurde zeitnah beim gastfreundlichen HOF FRISÖR aufgezeichnet. Ja, sogar erstmals während einer Haar-Dienstleistung in etwa 30 Minuten. Anwesend waren Karl-Heinz Seydel und Ralph Weiß. Eine gekürzte Variante kannst du oben lesen.
 

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