Diese außergewöhnlichen „speedyhair-Intertratsch“-Geschichten beginnen heute mit Saskia Wegmann, einer langjährigen liebenswerten und hübschen HOF FRISÖR-Kundin, die nun schon zum zweiten Mal beim Buchkorrekturlesen mit dabei ist. Derzeit am neuen „Mein eigenes Brot # 02 — körnerreich“-eBook/PDF — das schon bald, in den nächsten Wochen, veröffentlicht wird.

 

saskia-stempel

© 2013 Original i-shop@Motiv: „Saskia Wegmann“ handgemacht in unserer begabten/vielseitigen i-shop@Werkstatt von und mit khs

 

speedyhair-Intertratsch mit
Saskia Wegmann

 

Hallo Saskia, danke für dein Interesse an meinen Projekten. Ich freue mich sehr darüber. Du bist seit etwa sieben Jahren Neu-Frankfurterin und auch HOF FRISÖR-Kundin. Kannste mal etwas über dich erzählen? Wer bist du, was machst du so und warum bist du hier und interessierst dich auch noch so ganz dolle für mein Zeugs? „Erst einmal bin ich auch sehr froh, dass ich wieder dabei sein kann. Das letzte Buch-Projekt „Mein eigenes Brot # 01 — kinderleicht“ war ein nachhaltiger Prozess/Vorgang.“ Stimmt. „Ich bin Kommunikationstrainerin und Psychologin und eigentlich als Westfälin nicht so auskunftsfreudig, doch aber mit Hang zum Schnack.“ Da haste dich jetzt aber ganz schön aus dem Fenster gelehnt. Willkommen in Frankfurt! „Nimmst du die Psychologin raus? Die brauchen wir hier nicht ;-)“ Bleibt drin. Wir brauchen dich hier doch. Meine eigenen haar-therapeutischen Fähigkeiten sind oftmals überfordert. Die Leute machen ständig, was sie wollen. „Frankfurt hat Ähnlichkeiten mit Köln, wo ich mich gut auskenne, so viele unterschiedliche Leute eben. Ich wohne gerne in der Innenstadt.“ Hier kommen die Leute wirklich aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Das liegt vielleicht auch an der Erdrutscharmut? „Ich lief bestimmt zwanzig Mal an deinem Laden vorbei. Was ist das? Ein T-Shirt-Laden. Nee, ein Frisör? Steht ja auch dran. Und noch einmal später war ich dann mutig genug rein zu gehen. Die Haare hatten auch so gevotet. Das war gut so.“ Du bist ja schon bei meinem ersten Buch-Projekt „Mein eigenes Brot # 01 — kinderleicht“ als „milde Korrekturleserin“ dabei gewesen und somit als außenstehende Insiderin doch sehr nahe dran am neuen + brutalst vereinfachten Brot-Back-Konzept fürs Volk. Was fällt dir dazu nachträglich so ein? „Am Anfang dachte ich, naja ich lese da mal drüber. War also neugierig und eigentlich nicht mehr. Du hattest ja schon vorher davon gesprochen und riechen durfte ich auch an einem fertigen Brot, aber nicht abbeißen. Wirklich nicht abbeißen. Das hat mich noch gieriger gemacht, richtig gierig auf Brot. Und mich auch ganz hinein gezogen in meine eigenen Brot-Kreationen, die ich so oft ich kann selber backe. Auch wenn ich beruflich viel unterwegs bin: Mein Brot ist jetzt alltagstauglich! Das Interesse daran bemerke ich auch bei deinen Kunden, wenn ich hier beim Haare schneiden bin. Und mit dem zweiten Projekt fühle ich mich schon mit hineingezogen und dazugehörig.“ Ja, ich brauchte wirklich noch jemanden zum Drüberlesen. Mit viel Interesse als Hauptqualifikation. Dir habe ich das bauchgefühlmäßig zugetraut. Ich lag da wohl richtig. Du warst wunderbar. Sag doch mal was zum Haar. Wir machen ja die wartungsarmen und pflegeleichten Frisuren mit einer hauseigenen Haarschneide-Methode speedyhair. Ohne Rundbürste. Das ist ähnlich durchgeknallt, wie Brot zu backen ohne den Brotteig jemals mit den Händen zu berühren. „Ist das hier ein Frisör?“ Wonach sieht es denn aus? „Ich war skeptisch, weil als ich neu nach Frankfurt kam hatte ich schon andere Frisöre ausprobiert. Einmal sah ich aus wie Doris Schröder-K. und ein anderes Mal musste ich eine Stunde föhnen. Ich war überhaupt nicht glücklich mit meiner Haar-Gesamtsituation. In Münster hatte ich ja meinen Ansprechpartner aber hier bis dahin nicht. Ich war einmal hier. Es ging wirklich schnell. Ich war schon misstrauisch. Hatte einen Frisörvorschaden.“ Ja, es gibt ein Leben vor dem HOF FRISÖR. „Du hast mich aber zwischendurch beruhigt und schon war meine ‚wartungsarme und pflegeleichte speedyhair-Frisur am mitgebrachten Material‘ fertig. Seitdem bin ich begeistert und auf meinen langen Reisen durch die Republik haartechnisch autark.“ Und unsere Produkte wolltest du ja anfangs auch nicht adoptieren … „Das war wirklich auch so ein Prozess. Meine Produkte aus der Drogerie, auf die ich bis dahin alle Stücke gehalten hatte, habe ich aussortiert, als ich ein Shampoo mit nach Hause genommen hatte. Und die Beratung, die du vorher gemacht hattest, hat haargenau gepasst, zu dem, was ich täglich am eigenen Haar nachvollziehen konnte. Ich war verblüfft. Wirklich völlig überrascht. Denn man bekommt beim Frisör oft Produkte für viel Geld empfohlen, die auch nur schäumen. Das ist meine persönliche Meinung und ich hatte wirklich, bist dahin, keinen Unterschied zu meinen Drogerieprodukten feststellen können. Außer vom Preis. Inzwischen habe ich komplett und freiwillig auf deine Haar- und Körperpflege-Produkte umgestellt. Schon darum, weil man auch ‚Nein!‘ sagen kann und deine Beratung auch funktioniert. Ausprobieren, fühlen, riechen, rein schmieren und so ganz hautnah testen. Was für ein Service, aber ohne Kaufzwang.“ Oft mit Pröbchen. Und während der Haarserviceleistungen sowieso die Produkte testen, die wir auch wirklich verkaufen. „So habe ich auch viele in meiner Umgebung schon von deinen Produkten überzeugt. Sogar meinen Mann. Das erstaunte mich auch. Manche Männer lieben Körperpflege, würden aber nie öffentlich darüber reden, oder so.“ Manche schon. Und dann sogar ohne Pause, wenn eine Kamera läuft. Sag bitte noch etwas zu unseren T-Shirts. Das machen wir auch schon seit zehn Jahren. Macht bei jedem Leibchen immer wieder Spaß. „Das ist nicht so meine Kategorie. Aber mache mir mal schnell ein kleines Baby-T-Shirt mit deinen ungewöhnlichen Motiven fertig. Meine Freundin hat gerade Nachwuchs bekommen.“ Na, da geht doch immer was. Mehrere Brot-Backtage oder alltagstauglich Brot backen? Wie denkst du darüber? „Wenn man das Brot drei mal gebacken hat, ist der Lernprozess auch schon im Alltag angekommen. Und man beginnt zu experimentieren. Verschiedene Mehlsorten, anders würzen und die Salatkörner-Mischung muss auch noch mit in den Teig.“ Du sprichst von „Mein eigenes Brot # 01 — kinderleicht“? „Ja. Das backe ich so oft es geht. Ist echt keine Arbeit und immer lecker.“ Dann kannst du dich schon jetzt auf die nächsten Lernmodule aus der volksbrot2013.de-Edition freuen.
 

Saskia, ich danke dir sehr für diesen ersten speedyhair-Intertratsch. Dazu gehören mindestens zwei Leute, die das so gebacken bekommen. Ach so, für deinen Mut, deinen Tatendrang und deine Schönheit auch. Vielleicht möchtest du — mit einem eigenen Gast-Beitrag hier bei allyoucanstyle.de — etwas von deinen eigenen Projekten berichten? Das wäre eine Bereicherung. Denk’ mal drüber nach. Noch ’ne Stulle? Und Kaffee?
 

khs600
 

Dieser speedyhair-Intertratsch wurde zeitnah in der gastfreundlichen i-shop@Back-Werkstatt aufgezeichnet. Dauer 30 Minuten. Anwesend waren Karl-Heinz Seydel und Saskia Wegmann. Es gab leckeres Butter-Test-Brot aus der nächsten volksbrot2013.de-Edition „Mein eigenes Brot # 02 — körnerreich“.
 

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